Benutzeranmeldung
Selbstfürsorge in belastenden Situationen
Umgang mit sekundärer Traumatisierung, Stress und Burn-Out
Mo. 12. September 2011 bis Di. 13. September 2011
Die Arbeit in Krisengebieten und die Auseinandersetzung mit Gewalt beeinflussen die eigene Psyche und die Beziehungen zu anderen. Dieser oft unbemerkt verlaufende Prozess kann dazu führen, dass die eigene Belastungsgrenze überschritten wird, ohne dass sich die betroffene Person dessen bewusst ist. Die häufigsten Probleme sind die sekundäre Traumatisierung, die durch den intensiven Umgang mit traumatisierten Personen ausgelöst werden kann, und das Burnout-Syndrom, das das Ergebnis von starkem Stress und überhöhten Erwartungen an die eigene Arbeit sein kann.
Die Teilnehmenden dieses Trainings erwerben Wissen und Methoden zum Selbstschutz gegen Burnout und sekundäre Traumatisierung. Sie reflektieren ihre persönlichen Grenzen im Kontext von Bedrohung und Gewalt mit dem Ziel erkennen zu können, wenn diese Grenzen überschritten werden.
Inhalte
- Stress, Burn-out, primäre und sekundäre/stellvertretende Traumatisierung
- Umgang mit Angst, Bedrohungen und extremer Aggression; Trauer und Schuldgefühlen; Hilflosigkeit als Helfer/-in
- Prävention von Burn-out und sekundärer Traumatisierung
- Selbstschutzprozesse im Team
Lernziele
- Sie sind sich der Gefahren von Burn-out und (sekundärer) Traumatisierung bewusst.
- Sie kennen die Anzeichen von Stress, Burn-out und (sekundärer) Traumatisierung sowie Methoden zur Vorbeugung.
- Sie verfügen über Strategien, mit Stress und Frustration umzugehen.
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Sprachliche Anforderungen
Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.
Zielgruppe
Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.
Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
€ 290.00
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
€ 55.00
WICHTIGE HINWEISE
Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem neun Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.
Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.
Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:
- ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
- ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten