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Friedens- und konfliktsensible Wirkungsanalyse
Projekte friedens- und konfliktsensibel beobachten, Wirkungen und gesellschaftlichen Wandel überprüfen
Mo. 5. September 2011 bis Fr. 9. September 2011
Projekte der Zivilen Konfliktbearbeitung sollen einen nachhaltigen sozialen Wandel bewirken – ein anspruchsvolles Ziel und eine komplexe Aufgabe. Zugleich stellt der belastende Arbeitsalltag in einer schwierigen Umgebung die Fachkräfte vor Herausforderungen, die allzu leicht dazu führen können, dass man sich auf die dringlichsten Aufgaben konzentriert und die strategische und langfristige Steuerung aus dem Blick verliert.
Die kontinuierliche Beobachtung und Evaluierung der Projektaktivitäten hilft, die Ziele im Blick zu halten, bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen und sicherzustellen, dass kein ungewollter Schaden entsteht. Nicht zuletzt muss die Wirksamkeit der Projektarbeit auch gegenüber dem Geldgeber und der Öffentlichkeit dargestellt werden können.
Dazu müssen Beobachtung und Wirkungsmessung von Anfang an in die Projektplanung eingebaut und während der Durchführung kontinuierlich beibehalten werden. Grundlegend dafür ist ein klares Konzept, wie der angestrebte soziale Wandel vollzogen werden soll.
In diesem Training werden die gängigsten Methoden der konfliktsensiblen Wirkungsanalyse mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt und in Fallstudien angewandt. Die Teilnehmenden lernen, ein kontinuierliches und leistbares Qualitätsmanagement in ihrer täglichen Projektarbeit anzuwenden.
Inhalte
- Risikoanalyse und ungewollte Nebeneffekte („Do no harm“-Ansatz)
- Reflecting on Peace Practice (RPP)
- Annahmen zu Veränderungen (“Theory of Change”) und Wirkungsketten
- Project Cycle Management (PCM), Beobachtung und Evaluierung
- Logical-Framework-Ansatz und seine praktische Umsetzung
- Definition von Indikatoren
Lernziele
- Sie gewinnen einen Überblick zu wirkungsorientiertem Planen, Überwachen und Evaluieren von Projekten.
- Sie setzen Projekte konfliktsensibel um.
- Sie haben ein solides Verständnis von den Möglichkeiten, Grenzen und „Fallen“ der Wirkungsanalyse.
Trainer/-in
Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist
Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist
Ort
Sprachliche Anforderungen
Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.
Zielgruppe
Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.
Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.
Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)
Preis:
€ 655.00
Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):
€ 55.00
WICHTIGE HINWEISE
Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem neun Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.
Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.
Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.
Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:
- ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
- ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten