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Dialogprozesse initiieren und fördern

Akteure, Rollen, Methoden, Möglichkeiten und Grenzen

Mo. 29. August 2011 bis Do. 1. September 2011

Dialogprozesse stellen eine klassische Methode der Gestaltung von Friedensprozessen dar. Sie werden auf allen Ebenen eingesetzt, von Basisorganisationen bis hin zur politischen und militärischen Führung. Das Ziel ist dabei, verschiedene Akteure einzubinden, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zu fördern und auf der Suche nach gangbaren Wegen die Bedürfnisse und Interessen aller Konfliktparteien zu berücksichtigen.

Dialoge als Methode der Konfliktbearbeitung haben das Potential, Friedensprozesse voranzubringen. Das Ergebnis und die Nachhaltigkeit von Dialogprojekten hängt jedoch stark davon ab, wie Prozesse implementiert, Akteure einbezogen und Methoden angewendet werden.


Inhalte

  • Begriffsklärungen: Dialog, Verhandlung, Mediation, Moderation
  • Rollenverständnis
  • Förderung und Unterstützung: grenzübergreifender Dialog, multiethnische Dialoge sowie Dialog innerhalb der Gruppe
  • Methoden der Vertrauensbildung und Schaffen von „sicheren Räumen“
  • Der Einfluss von Kultur, Nationalität, Gesellschaft und Gender in Dialogprozessen

Lernziele

  1. Sie verstehen und definieren Ziele von Dialogprozessen.
  2. Sie begreifen die transformativen Aspekte von Dialogprozessen.
  3. Sie können ausgewählte Methoden der Dialogförderung und –stärkung anwenden.
  4. Sie können aus verschiedenen Dialogansätzen begründet auswählen.


Trainer/-in

Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist

Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist

Ort

Sprachliche Anforderungen

Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.

Zielgruppe

Personen mit relevanten praktischen Erfahrungen (insbesondere aus der Arbeit in Krisengebieten oder im Ausland) oder theoretischen Vorkenntnissen.

Dazu gehören bspw. Fachkräfte aus ZFD, EZ und verwandten Bereichen sowie Absolventen oder Studierende thematisch einschlägiger Aufbaustudiengänge.

Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)

Preis:

€ 580.00 

Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):

 

€ 55.00


WICHTIGE HINWEISE

Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem neun Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.

Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.

Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.

Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:

  • ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
  • ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.

 

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