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Gewaltsame Gruppenkonflikte und Interventionsansätze

Möglichkeiten und Grenzen

Mi. 20. Juli 2011 bis Fr. 22. Juli 2011

Die bloße Anzahl und die Verschiedenartigkeit aktueller Konflikte und der entsprechenden Reaktionen und Interventionen der Weltgemeinschaft lassen die Frage nach der Wirksamkeit und der Legitimität internationaler Friedenseinsätze berechtigt erscheinen. So ist es nur konsequent, dass diese Frage in der Politik, in der Öffentlichkeit aber auch unter den Fachkräften selbst, die in Friedenseinsätzen tätig sind, immer größere Bedeutung gewinnt.

Nach über zehn Jahren Ziviler Friedensdienst und einer noch längeren Geschichte der zahlreichen Friedensbewegungen gibt es eine Vielzahl von Interventionsmethoden und zahllose wissenschaftliche Bemühungen nach deren Bewertung und Weiterentwicklung, nach Profilierung und Spezialisierung. Ein einheitliches Paradigma lässt sich bei diesen wissenschaftlichen Bemühungen nicht ausmachen. Dies erschwert die theoretische Orientierung für Fachkräfte in der Vorbereitung einerseits und Programmverantwortliche im Zivilen Friedensdienst andererseits,wodurch die Notwendigkeit steigt, sich mit verschiedenen Interventionsformen und deren Möglichkeiten und Grenzen in verschiedenen Konfliktkontexten kritisch auf theoretischer und auch auf praktischer Ebene auseinanderzusetzen.

Eine fundierte Erörterung der Grundbegriffe und Veränderungsannahmen in der Konfliktarbeit, die Reflexion der eigenen Rolle als Fachkraft in der Friedensarbeit sowie ein Grundverständnis über die Aktivitäten und Intentionen verschiedener Akteure sind notwendig, um in der Praxis geeignete Maßnahmen ergreifen zu können, die bestehende Bemühungen lokaler, internationaler und supranationaler Akteure ergänzen und ungewollte Wirkungen minimieren. Dieses Training bietet einen theoretischen Überblick und vermittelt praxistaugliche Kategorien zum Verständnis aktueller Gewaltkonflikte und wesentlicher Ansätze zum Umgang damit.


Inhalte

  • Aktuelle politische Entwicklungen und sich daraus ergebende Konfliktdynamiken
  • Ursachen und Typen von gewaltsamen Konflikten
  • Begriffsklärungen: Gewalt, Krieg, Frieden, u.a.
  • Begriffsabgrenzungen: Friedenssicherung, -konsolidierung, -durchsetzung u.a.
  • Verschiedene Interventionsansätze und ihre Wirksamkeit im ZFD
  • verschiedene Akteure in der Konflikttransformation - deren Ansätze und Interdependenzen

Lernziele

  • Sie sind in der Lage, gewaltsame Konflikte nach verschiedenen Ansätzen zu kategorisieren
  • Sie haben ein besseres Verständnis von Verhaltensweisen und Erwartungen in gewaltsamen Konflikten
  • Sie haben verschiedene Methoden und Ansätze kennen gelernt, im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes an gewalttätige Konflikte heran zu treten
  • Sie haben sich mit Ihrer eigenen Rolle als Friedensfachkraft und mit daraus resultierenden ethischen Fragen eingehend auseinandergesetzt

Trainer/-in

Ihr Ansprechparter für organisatorische Fragen ist

Ihr Ansprechparter für inhaltliche Fragen ist

Ort

Sprachliche Anforderungen

Um an diesem Training teilnehmen und sich angemessen vorbereiten zu können werden sehr gute deutsche Sprachkenntnisse benötigt. Sie müssen sich fließend ausdrücken können und dazu in der Lage sein, längere, anspruchsvolle Texte zu verstehen.

Zielgruppe

  • Sie sind in der Lage, gewaltsame Konflikte nach verschiedenen Ansätzen zu kategorisieren
  • Sie haben ein besseres Verständnis von Verhaltensweisen und Erwartungen in gewaltsamen Konflikten
  • Sie haben verschiedene Methoden und Ansätze kennen gelernt, im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes an gewalttätige Konflikte heran zu treten
  • Sie haben sich mit Ihrer eigenen Rolle als Friedensfachkraft und mit daraus resultierenden ethischen Fragen eingehend auseinandergesetzt

Teilnahmegebühr (inkl. Mittag- und Abendessen)

Preis:

€ 435.00 

Zusätzliche Kosten bei Übernachtung im Tagungshaus (pro Nacht inkl. Frühstück):

 

€ 55.00


WICHTIGE HINWEISE

Das Training for Peace findet im Rahmen des 9-Wochen-Qualifizierungskurses statt, an dem neun Personen zur Erlangung des Zertifikates "Friedens- und Konfliktberater/in" teilnehmen.

Bei einer Buchung bis zu sechs Wochen vor Trainingsbeginn erhalten Sie unseren Frühbucherrabatt.

Die Akademie vergibt keine Stipendien und kann kein zusätzlichen Rabatte vergeben oder Stipendien anderer Organisationen vermitteln. Teilnehmer, die nicht die volle Trainingsgebühr begleichen können, werden für ein Training nicht berücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass Überweisungen aus dem Ausland bis zu drei Wochen benötigen und u.U. zusätzliche Gebühren zu Ihren Lasten anfallen können.

Stornierungen bedürfen der Schriftform und müssen spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn eingegangen sein. Ansonsten fallen folgende Gebühren an:

  • ab 10 bis 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Kosten
  • ab 3 Werktage vor Veranstaltungsbeginn/bei Nichtteilnahme ohne schriftliche Absage: 100 % der Kosten
Falls Sie ein Visum benötigen melden Sie sich bitte mindestens sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn an. Da die Erteilung eines Visums einige Zeit in Anspruch nimmt, können wir keine späteren Anmeldungen akzeptieren.

 

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